Wie du ein Feedback schreiben kannst
Dieser Thread soll euch helfen eigene Feedbacks schreiben zu können und die Feedback- Struktur, die Jacobo Gordon und ich verwenden, besser nachvollziehen zu können. Natürlich müsst ihr euch nicht eins zu eins an unsere Vorgaben halten, aber so habt ihr ein Beispiel, an dem ihr euch orientieren könnt
- knappes Feedback
Grundsätzlich muss ein Feedback nicht wirklich umfangreich sein, um dem Macher des ACs weiterhelfen zu können. Eine kurze Rückmeldung wie zum Beispiel "Ich fands (nicht) gut, du kannst das und das verbessern." , reicht da völlig aus. Zu Beachten ist aber auf jeden Fall, dass Emotionen bei einem Caster nicht immer so stark ausgeprägt sein müssen wie zum Beispiel bei Reaper oder orc1sh. Es kann auch ruhiger gestaltet werden (zB GoTch4) solange die Stimme gut eingesetzt wird und der taktische Anteil stärker ausgeprägt ist.
Hier ein Bespiel aus Küppis Thread:
Zitat:
Zitat von Towelieeeeee
Cooles AC! Ich fand das Ding echt klasse für das erste mal
Ein bischen problematisch war die Übersicht hinsichtlich Exepansion und das Sterben eines Beastmasters mitten im Fight. Dann bist du einmal unglücklich ins Stocken gekommen als der Kampf sich ein bisschen gelöst hatte, ich kenne das leider selbst zu gut  , einfach versuchen Sicherheit zu zeigen und lieber einmal nachgedacht und losgesprochen als 3x mit Problemen neu angefangen.
Ich würde dir hinsichtlich Übersicht einfach mal empfehlen öfters einen schnellen blick auf die Minimap zu schmeißen, um Expansion- und Creepjackversuche schneller zu erkennen. Ich würde mir auf jeden gern noch eins von dir an hören.
bis dahin grüße towelieeeeee
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- ausführliches Feedback
Für ein wirklich ausführliches Feedback, sollte man nicht ohne Punkt und Komma drauf losschreiben. Desshalb haben wir eine Feedback- Grundgerüst ausgearbeitet, dass ihr als gute Vorlage benutzen könnt, ohne einen halben Roman schreiben zu müssen. Gerne darf man dabei auch einfach auf Stichpunkte zurückgreifen, solange sie nachvollziehbar sind
Aufgeteilt ist das Feedback in folgende vier Bereiche:
Zitat:
1) AufbauWie der Aufbau eines Audiocomment gestaltet wird, sollte aus der Einführung zum Thema Audiocomments bekannt sein und hier geht es darum ob und wie das Ganze umgesetzt wurde.
Also in der Einleitung das Vorstellen der Spieler/ Rassen/ Map / Startpositionen/ Turnier bzw. Liga und taktische Möglichkeiten. Es muss nicht immer alles drin sein, aber es sollte einen guten ersten Eindruck hinterlassen damit der Zuhörer nicht dazu verleitet ist abzuschalten. Nach Ende des Replays sollte natürlich auch ein Fazit des Spiels nicht fehlen, in dem die Schlüsselpunkte des Spiels genannt werden. Darüber wie genau dieses herausgestellt wurden, erkennt man sehr gut wie und ob das Spiel überhaupt durchschaut wurde. Der Umfang dieser zwei Punkte ist auch sehr wichtig, da sie nicht zu lang und auch nicht zu kurz ausfallen dürfen. 2) SpielgeschehenPrimär geht es hier um die Übersicht und inwiefern das Spielgeschen dem Zuhörer schmackhaft gemacht wird. Wurden vielleich sogar wichtige Szenen übersehen? Außerdem geht es um das Casterverhalten in den Fights, da diese in der Regel Dreh- und Angelpunkt für den Ausgang des Spiels sind und besonders vom restlichen Spielgeschehen hervorgehoben sein sollten. Ein weiterer Aspekt ist das Warcraft- Wissen, d.h. wie gut sich der Caster mit dem Spiel und den Begrifflichkeiten vertraut ist. 3) SpracheDas wohl wichtigste für einen Caster ist seine Stimme und wie er sie einsetzt. Genau wie das Replay sollte es Höhen und Tiefen geben. Der Redefluss muss damit einfach gegeben sein, um in jeder Situation etwas erzählen zu können - öööhm's und ähnliche Angewohnheiten sollten nur vereinzelt auftauchen. Stark verknüpft ist das Ganze oftmals mit der Übersicht. Soll heißen, dass eine gute Übersicht zu einem guten Redefluss führen kann. Emotionen sind nicht unbedigt immer so stark vertreten sein, dass in einer Tour geschriehen werden muss. Wie oben bereits erwähnt sollte man es allerdings verstehen, die Schlüsselpunkte durch Einsatz der Stimme mit Leichtigkeit für den Zuhörer identifizierbar zu machen. 4) FazitAbschließend sollte man den Gesammteindruck beurteilen, da es in einem Feedback nicht immer nur darum geht, was man schlecht fand. Dinge, die einem besonders gut gefallen haben dürfen natürlich auch erwähnt werden. Des Weiteren kann man vielleicht Tipps geben, inwiefern ein Caster einen bestimmten Kritikpunkt in Zukunft umsetzen könnte. Wenn man bereits schon vorherige Audiocomments des Casters kennt, macht es durchaus Sinn zu erwähnen inwiefern er die Kritik umgesetzt hat.
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Gruß!
Donathan
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